Arbeitskreis Liberia


HILFE FÜR LIBERIA - SCHÜLER HELFEN SCHÜLERN

Wer sind wir?

Schüler, Eltern und Lehrer des Münchner Pestalozzi-Gymnasiums, die Kindern und Jugendlichen in dem westafrikanischen Bürgerkriegsland eine schulische oder berufliche Ausbildung ermöglichen wollen.  Koordiniert wurde diese freie Initiative seit September 2002 durch den Liberia-Arbeitskreis am Pestalozzi-Gymnasium. Im September 2004 wurde zusätzlich dazu unter dem Namen "Pro Liberia e.V."  ein gemeinnütziger Trägerverein gegründet, der dieses Projekt unterstützt.

AK-Leitung:
Ena Bilobrk (10b), Lea Hofmann (10b), Lisa Lahmer (10b)

Betreuende Lehrkäfte:
Frau Link, Herr Dr. v. Stieglitz

Warum Liberia?

Als MISEREOR im Frühjahr 2002 unter dem Motto „Solidarität geht!“ alle Münchner Schüler zu einer Großdemonstration gegen den weltweiten Einsatz von sogenannten „Kindersoldaten“ und von Landminen aufrief und dabei das Bürgerkriegsland LIBERIA in den Mittelpunkt stellte, wurden wir auf dieses Land aufmerksam. Das vom schrecklichen Bürgerkrieg  bzw. bürgerkriegsähnliche Unruhen verwüstete Land befindet sich - bald zwei Jahre nach dem Friedensabkommen von Akkra und dem Rückzug des langjährigen Diktators Charles Taylor ins nigerianische Exil - dank des Einsatzes einer multinationalen UN-Schutztruppe in einer zunehmend stabilen Lage.

Was tun wir?

Wir haben Kontakt zu Personen aufgenommen, die sich seit vielen Jahren in aufopferungsvoller Weise um Kinder und Jugendliche in Liberia kümmern und versuchen, ihnen eine schulische oder berufliche Zukunft zu eröffnen. 

Hierbei handelt es sich um:

  • den irischen Missionspater Chris Brennan, der in Yekepa und Sanniquellie in der Diözese Gbarnga im Nordosten Liberias zwei Wohn- und Ausbildungszentren für ehemalige „Kindersoldaten“ leitet,

  • den nigerianischen Missionspater Anthony Nnamah, der in der Hauptstadt Monrovia eine Gruppe von Jugendlichen - teils auch ehemaligen „Kindersoldaten“ - betreut und ihnen durch Stipendien den Besuch verschiedener örtlicher katholischer Schulen ermöglicht. Für zwölf dieser Schüler haben unsere jetzigen 8. bis 11. Klassen eine Klassen-Patenschaft übernommen, d.h. sie zahlen jeweils einem Schüler oder einer Schülerin über mindestens drei Jahre das Schulgeld und sind in persönlichem Kontakt mit ihm oder ihr.


Bild oben: Pater Anthony bei einem Besuch in München Ende Juli 2003 mit Mitgliedern des Liberia-AK

  • die evangelischen Pfarrerinen Sabine Förster und Marina Rauh aus Bayern. Sabine Förster hat in Totota in einem Flüchtlingslager das Waisenkinderprojekt „Under the Tree“ aufgebaut hat und sich darum kümmert, dass durch den Bürgerkrieg verwahrloste und traumatisierte Kinder einen Ort des Friedens haben, an dem sie wieder Kinder sein können und Zutrauen zum Leben finden. Marina Rauh versucht als Gemeindepfarrerin in Gaye Town, einem Stadtteil von Liberias Hauptstadt Monrovia, eine lebendige Kirchengemeinde aufzubauen.

Inzwischen hat sich aus dem genannten Klassenpatenschaftsprojekt eine Schulpartnerschaft zwischen dem Pestalozzi-Gymnasium und der Cathedral Catholic School in Monrovia, die von den meisten unserer Patenkinder besucht wird, entwickelt. Seitdem bildet der Aufbau dieser Schulpartnerschaft den Schwerpunkt unserer Arbeit.


Nach den zwei erfolgreichen Benefizkonzerten im Schuljahr 2003/04 mit der deutsch-liberianischen Sängerin Zoe Mazah und dem Chor "Helena-Gospel-Spirit" unter dem Motto

"Kids to school - not to war"

konnten wir am 11.11.2004 in der Allerheiligen-Hofkirche in der Residenz München ein drittes Benefizkonzert veranstalten, das von Orchester und Chor unseres Gymnasiums gegeben wurde.


Unsere derzeitigen Patenschüler in Monrovia (Stand: 2004):


Wie kann man mehr über unsere Arbeit erfahren und uns unterstützen?

Email: liberia_ak@gmx.net

Pro Liberia e.V. - Verein zur Förderung von Bildung in Liberia
Vorsitzender: Dr. Thomas v. Stieglitz, Olivierstr. 32, 81477 München

Liberia Arbeitskreisam Pestalozzi-Gymnasium
Eduard-Schmid-Str. 1
81541 München

Spendenkonto:

Pro Liberia e.V.
Kto.-Nr. 905 244 984
Stadtsparkasse München
BLZ: 70150000


Danksagung

Unser Dank gilt natürlich in erster Linie den Sängern und Musikern, die die Benefizkonzerte möglich gemacht haben, daneben aber auch den beiden kirchlichen Hilfsorganisationen, dem Bischöflichen Hilfswerk MISEREOR und dem Missionswerk der Ev.-Luth. Kirche in Bayern, die unsere Arbeit von Anfang an in vielfältiger Weise gefördert haben, schließlich aber auch all denen, die uns durch ihre Spenden oder ihre Mitarbeit in den letzten Jahren unterstützt haben.

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